Löffel - Staffel
1. Was fällt dir zu deinem ersten Koch- oder Backversuch ein? Mit etwa 9 Jahren und schon voll ausgeprägten Hang zu kleinem, mobilem Schnickschnack zum herumtragen hatte ich mir einen Esbitkocher erwünscht, dieses BW-Klappteil mit dem merkwürdig streng riechenden Brennstoff. Mit diesem Gerät und einer mini - Alupfanne briet ich im Haushalt meiner Cousinen dann eine Weile fast täglich Bananen in Butter, die wir mit Zimt bestreuten.
2. Wer hatte den größten Einfluss auf deinen Kochstil? Die Speisekammern von Allgäuer - Kommunebauernhöfen. Sahne aus 5-liter Kannen und große Mengen Butter.
3. Gibt es ein altes Foto als Beweis für frühes Interesse an der kulinarischen Welt? Traust du dich, es uns vorzustellen?
Gibts nur von der Tochter, staubiges mitbacken beim Brötchen machen...

4. Leidest du an irgendeiner Art von kulinarischer Phobie? Gibt es ein Essen, dessen Zubereitung dich zum Schwitzen bringt? Hm, (Fisch! schreit die Tochter, diese Haut!). Nein, ich wüßte keins, manches mache ich nicht mehr, wie Nudeln selber, weil ich gesehen habe, daß die gekauften genau so gut sind..
5. Welches technische Hilfsmittel in der Küche schätzt du am meisten und/oder was war der größte Reinfall?
Naja, ein Messer, das Messer,

und dann habe ich noch die Minna, geerbt von meiner heilpraktikergebeutelten Tante, der zuerst die Mikrowelle verboten wurde (fein! nehm ich!) dann die Rohkost (wg. irgendwelcher Gärungen - so kam ich zur Minna).

Sonst habe ich kaum was, Plastikreiben - Puzzles oder ähnliche praktischen Geschenke habe ich immer fix downrecycelt.
6. Nenne einige seltsame oder verrückte Essenszusammenstellungen, die du wirklich magst – und wahrscheinlich niemand sonst! Ich bin da eher GuBü - konventionell, höchstens die Zeitpunkte sind manchmal nicht konsensfähig - ohne weiteres kann ich morgens um 6:30 eine gute Portion Goulasch oder zwei kalte Semmelknödel direkt aus dem Kühlschrank essen.
7. Auf welche drei Zutaten oder Gerichte kannst du einfach nicht verzichten? Frisch gemahlener schwarzer Pfeffer mit rosa Beeren, Flammkuchen und Kässpätzle.
7. Gibt es eine Frage, die du hier vermisst, die du gerne beantworten würdest? Wenn ja, füge sie einfach hinzu! Naja, häufig geht's ja beim Essen zu wie in der Gerichtsmedizin, wenn störende Bestandteile herausseziert werden: Ich esse alles, was sich nicht zu sehr dagegen wehrt, und bin da gerne zu Experimenten bereit (Habe mal in Italien auf einem kleinen Wochenmarkt mit einer Wirtschaft drin ein paar Tage lang Adventure - Eating gemacht und ohne Übersetzung mit dem Finger auf etwas gestupst, das ich dann bestellt habe - das war sehr lustig)
Und noch drei Fragen auf die Schnelle:
8. Dein Lieblingseis…
Och naja, so Süßkram kaufe ich selber eher selten, ein paar Sardellen in Zitronensaft und Olivenöl als Schlecksach schon lieber, aber wenn, Schoko mit großen Stücken Schokolade.
9. Du wirst wahrscheinlich nie essen… Ach so, das hatte ich oben schon. Also, von der Beschreibung her wäre ich vor dem Verzehr von Schwarzsauer schon en wenig, ähm, gespannt, eine Suppe die im wesentlichen aus Gänse- und Schweineblut besteht - Mein Großvater war da ganz wild drauf.
10. Dein Spezialgericht… Hm, wechselt, das sind immer so Phasen. Vielleicht gerade Häschen, mit Backpflaumen und so?
(Via Vorspeisenplatte)
rollinger Autorin
Hm beim Essen würden wir uns gut verstehen ;-)
Aber wie. Kein Brotautomat wegen dem Loch im Brot, aber so ne Mikrowelle?
Man hat mir schon oft so einen Strahler angeboten, aber nö lass mal. So eilig kann man es nicht wirklich haben, wennes ums Essen geht.
typ.o Besitzerin
haha, sie haben ein gutes gedächtnis..!
das loch stört mich eigentlich nur aus ästhetischen gründen, und ich staub' halt auch gern beim backen schön rum ...
hm, mikrowellen .. wir hatten mal einen hier in der arbeit, der wollte ein angebot haben für ein mikrowellen - meßgerät, ham wir dann nicht gebaut, er hatte aber einen prototypen dabei, und da habe ich gemerkt, daß unsere im pausenraum nicht dicht ist - und wirklich, man merkt auch an einer stelle mit der hand, daß es da warm wird.
ja, ich bin da aus amaterufunkzeiten eher abgebrüht, schon auch mal die finger anner antenne verbrannt , hm.
vielleicht haben sie recht, vermeiden kann ja kaum was schaden. (handy find ich eh doof, wenn ICH angerufen werde ind jeder lebenssituation, das is eher was für lakaien)
in der küche nehm ich die welle selten, mal zum bisschen räucherfisch warmmachen oder so, zum kochen fast nie. (was gut geht: aufläufe mit grill und mikrowelle zusammen traktieren, das geht schön schnell und dringt auch gut in die pampe in der mitte ein)
rollinger Autorin
Man sagte mir, di Wirkung der MWelle hätte man bei den Atombombentests herausgefunden. Die Versuchsschweine waren außen unversehrt, aber innen durch. Bissl häßlich.
Auf der FO haben wir mal so MWellen angemessen. Aus 50 Meter konnte man das Ding noch orten, hat mich abgeschreckt.
Zündspulenspannung fand ich harmloser ;-)