typ.o // provisorium

der unabomber

gestern auf dem dokumentarfilmfest, eine intensive tour durch die geschichte des wissenschaftlichen und sozialen aufbruchs, den die ersten drogen- und netztheoretiker formuliert haben. mit einigen wenigen kopien startet der film im januar. ein pressetext aus der website:

'Ein einziger Film im Wettbewerb begriff die Gegenwart als offene Aufgabe und Prozeß. Lutz Dammbeck, ein gebranntes Kind der DDR, seit langem in Hamburg ansässig, fragte weder nach den Gespenstern von gestern, noch zog es ihn auf ein Eiland der Seligen. 'Das Netz' heißt sein abendfüllender Versuch über die Motive des 'Unabomber' genannten Mathematikers Ted Kaczynski, der zwischen 1978 und 1995 Briefbomben an führende Wissenschaftler versandte und dafür eine lebenslange Gefängnisstrafe verbüßt. Angesichts der nicht mehr fernen Vorstellung der globalen Verknüpfung aller Daten und Informationen, die in der Steuerung jeder Person gipfeln könnte, wollte der Einsiedler die Rückkehr zu einer beinahe vorindustriellen Gesellschaft erzwingen. Dammbeck führte mit Kaczynski einen Briefwechsel und läßt im Film ein Dutzend Wissenschaftler zu Wort kommen, eine spannende Recherche im Herzen des Fortschrittsglaubens. Alle Utopien sind eine Quelle realen Horrors, weiß Dammbeck und stiftet, was immer not tut: skeptische Aufmerksamkeit.' Hans-Jörg Rother, FAZ Oktober 2003

lieber onkel max

wir werden heute um 20:30 ausgeruht, geduscht und voll einer leisen vorfreude auf bekanntes (wir stöhnen nur ganz leise innerlich den titel mit, wenn wir ihn erkennen) sowie einer viel wilderen vorfreude auf gänzlich unbekanntes, nie gehörtes, deinem vortrag lauschen.

(onkel max ist noch nicht da. viel wasser steht bereit. später war er dann da, nahm das wasser ein wenig manisch zu sich, und las mit angenehmer stimme neues und altes.)

<% link to="http://asconet.org:8080/05" text="antville kalender" %> rockt,

ich finds ja einerseits schade, daß ich nicht die gesamte überraschung am stück bekomme, andererseits auch klasse, daß ich als erster sehe, was da so reinkommt... feinst! (macht gleich lust auf das nächste projekt, ich bin gerade völlig umtriebig drauf (gell, herr rick?), ein antville - best - of - photo - sampler?

na gut, na gut, erstmal eins nach dem andren ...

so, jetzt muß ich erstmal noch bisschen aus dem haus, so langsam greift der urlaubs - modus...

sandra böschenstein

im museum* eben... manisch detaillierte, winzige zeichnungen, meterlange linien aus winzigen pünktchen... (bilder sind hier so etwa 1:1 wiedergegeben). die texte allerdings, die könnten weblogpostings weit nach mitternacht sein, manche wirken wie blindtext.

  • wie die da mit diesen urls ordnung in ihrer website halten wollen, ist mir schleierhaft...

museumsnacht in der kleinen stadt

herr monster - patrick nebst dame kam zu besuch, wie auch das letzemal höchst angenehme übernachtungsgäste. von den museen leider nicht so ganz viel mitbekommen, da wir ab acht selber anztanzen mussten wg. musik machen, war aber auch nett, im museum für sepulkralkultur (alles voller grabsteine da, alles, was sie schon immer über totenkulte wissen wollten), schön voll, und ganz ordentliche stimmung: nordhessen in extase (2 haben kurz gelächelt). die laser vom druselturm aus waren auch wieder an, das finde ich immer besonders klasse...

herr rick hatte seine figuren schwarzweiß am start, "s/w - am rande der farbe". richtig nett: ferngesteuert fahren und lenken nur mit dem blick durch die eingebaute kamera, das ist so, wie mondmobil fahren, vielleicht... (kurzzeitig schweißausbrüche wegen herannahender straßenbahn, so ganz videospieltauglich bin ich nämlich nicht)

im fridericianum gabs noch zwei nette arbeiten, leider habe ich mir die namen nicht notiert, krieg ich aber noch raus:

kühe katalogisiert, nach den zeichnungen auf ihren seiten. (es wird ja normal so gemacht, daß das erste kalb einen namen mit "a" bekommt, das zweite einen mit "b" ..) schön diese irritation, wenn man erstmal diese ganzen flecken sieht, keine ahnung, landkarten?...

und dies hier,

die texte aus kontaktanzeigen, bzw. die abkürzungen für die qualitäten und vorlieben isoliert an die wand geworfen, auch nett, GE- BE & A, man rätselt ...

dieses und das bild drunter von hier, heue abend.

baghdad stories

morgen hier zu sehen, philipp abresch verteilte rund 170 einweg-kameras an irakische kinder und jugendliche sowie an US-soldaten.

gedeih und verderb im alten gewächshhaus vom kurfürsten





durchaus nicht unpsychedelische wirkung, bewußtseinsveränderung durch



improvisations - geschrammel auf einem kontrabaß, passend für's drumrum. in welchem kaurismäki sitzt frau outinen gleich nochmal immer im gewächshaus und liest? das mädchen aus der streichholzfabrik?

vom herrn beuys

in der stadt hier steht auch wieder einmal der omnibus für direkte demokratie, mit dem anthroposophen für volksabstimmungen werben. mit dabei, so die website, johannes stüttgen, ein schüler von herrn beuys, und thomas mayer.

na ja.

schotter wie heu

gestern abend auf dem dokumentar- und videofilmfest: ein wunderbarer film über einen eigensinnigen bankdirektor. er betreibt eine ein-mann-bank in einem dorf, und sperrt sich erfolgreich gegen die einführung eines computers in seiner bank. ignorant, denkt man, aber aus den aussagen strömt eine lebenshaltung, die sehr schön ist. sehr feine, ruhige und nahe bilder.

der film steht für mich in einer linie mit "daheim sterben die leut" von der westallgäuer filmkooperative oder mit "wallers letzter gang". schönes kino gegen den "lackierten - stoßstangen scheiß" sonst so :-)

ohh ohh

herr typ.o macht sich breit.

nett, gefällt mir. und damit das ganze nun nicht völlig sinnlos ist, das Bild. Man muss ja alles mal ausprobieren. (^_^)

noch 22h

dann wird aufgeschlossen - huhu, schon ein bißchen aufregend, ob nicht doch noch ein transistor abraucht... :-)

urlaub heute,

trotzdem den ganzen tag gearbeitet, und den eindruck mehr geschafft zu haben, als manchmal in einer ganzen woche: weil man es anfassen kann.

"glowing cube" auf dem cccamp

lekker anzugucken: 5 x 5 x 5 lampen, per rechner dimmbar in 128 stufen. neben jeder lampe ist ein lautsprecher, der dann am lautesten summt, wenn die lampe am dunkelsten ist, hell => leise.

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