Eben ganz begeistert, daß diese Beeren einfach als Rosa Beeren verkauft werden, und nicht mit Phantasienamen und Marketinggeschwurbel.
Semmelknödel, 26 Stück. Was ich gerne mal lernen würde: Nicht immer für 8 zu kochen, sondern wirklich nur für drei. Die große Dame liegt schon (vergrippt ) im Bett, die Kleine guckt Sarah Kuttner und freut sich aufs Essen.
Wenn Sie Ihr bestes Messer z.B. in den Geschirrspüler räumen, legen Sie es dann so ab, daß die Schneide auf keinen Fall mit anderem Besteck zusammenstoßen kann - also mit der scharfen Seite nach oben, oder so, daß man sich auf keinen Fall schneiden kann?
Heute unter der Dusche darüber nachgedacht, wieviel Lebensmittel eigentlich erst so richtig lecker werden, wenn sie "verdorben" sind, Milch, die pelzige Haufen von Schimmel angesetzt hat beim Gorgonzola, Sauerteig, bei dem die Mehlpampe blasenwerfend schlecht geworden ist, und erst der Wein, nachdem man die Weintrauben einfach in diesem Eimer da vergessen hat... Hier in Hessen gibt es die "ahle Wurst", die roh abgefüllt wird, und dann wochenlang herumhängt, und dabei fermentiert. In der Zwischenzeit gibt es eine Phase, in der der Inhalt grauenhaft riecht. Sobald die Fermentation abgeschlossen ist, hat man ein appetitliches Lebensmittel vor sich.
getrocknete Tomaten (da gibt es ganz gute von Kattus mit Kapern drin, paßt gerade), Dosentomaten, vorsichtig Zwiebeln, später gut Sahne dazu.
Kommt in den großen Bräter auf den Herd, obwohl, eigentlich wär Backofen schon besser, mach ich doch mal. Mit Karoffeln, und da bleibt dann noch schön ein Restchen für Montag.
gut getimed, daß man zwischendrin mit den Mädels die Simpsons gucken kann, und dann noch was lesen, Kafka am Strand von Haruki Murakami, fängt sehr frisch an, die Parallelhandlung ist überraschenderweise etwas spooky, das ist doch schön.
edit:
Das ist doch kein Fisch, diese gesägten Normklötze! Prima Packmaß, von mir aus, aber ne! (Die Kinder dachten, das ist das Richtige ..)
An dem Tag, an dem ich mir Pfannkuchen mit Fertigteig aus der Mondamin - Shakerflasche zubereite, möge mich bitte irgendwer in die nächste Klapse bringen.
Hungrig und nach dem Arbeiten auf dem Heimweg im Laden neben dem italienischen Restaurant noch schnell ein Stückchen Pecorino für die Nudeln holen. Ich komme nach Hause und finde, nachdem ich das Bewußtsein wieder erlangt habe, in meinem Einkaufsbeutel:
das ist so mein ganz persönlicher rationalisierungs- gewinn
gibt's praktisch unentwegt sendungen über essen. weniger kochshows, häufiger werden einfach italienische lebensmittel von dicklichen landwirtschaftsfunktionären und drakonisch geschminkten moderatorinnen vorgeführt. heute wurde doch gekocht, mit curry, diese aussprache, 'curry' auf italienisch, das war schön.
beim heimlaufen sahen die wolken am horizont aus wie berge. schnell radi, brezgen und bier geholt. aah, das war knapp.
(gestern abend gebacken). vor vier wochen eine szene beim zappen, eine frau macht hefeteig, der teig ist schon fast fertig und hat diese oberfläche wie ein babypopo, sie knetet selbstvergessen, und ihr gspusi tritt hinter sie und sie kneten vierhändig. das ist eigentlich eine szene für martina gedeck, denke ich. so einen richtig guten teig zu machen, das ist nicht ganz, aber fast genau so gut wie sex.
gibts gleich, schon gestern abend vorbereitet, heute kommt noch sauerkraut und sahne dazu, hmmm.
bin ich nur mitkocher, und ergänze zum fondue gorgonzolasauce, bagna caoda und fenchel - orangen salat.
vorneweg karotten in olivenöl und zitrone mit petersilie, röstbrot mit schafskäsepaste, dann gibts roast beef, das probier ich mit niedrigtemperatur, und laugemüse + kartoffelbrei (jaaa!), und zum schluß wurden eben noch heidelbeeren in sahne zugesichert. so ist das fein. (daß ich leider eben den wein mit dem fantastischen etikett 'illuminati' zu hart auf den fliesenboden gesetzt habe, ist dagegen in der tat bedauerlich.)
jetzt aber mal kochen & backen (dieses fladenbrot mit den löchern mit öl drin, name ist wieder mal gerade weg), gleich kommt mein chorbruder herr h., der was leckeres zu essen haben will und trost, weil er das kinder - am - sonntag - zur - mutter - wegschicken noch nicht so gewohnt ist wie ich (und die olle auch knalldoof ist im vergleich zu der mutter meiner tochter, die eigentlich sehr prima ist, naja, elf jahre lang jedes wochenende das gleiche programm bringt auch einen gewissen gewöhnungseffekt, denkt man.)
mit füllung (rinderhack, pecorino, brötchen und schnittlauch) und schön rosenkohl dabei, ah!
frau kaltmamsell hat's angestoßen :-) und weils der kollege so gern mag, gabs zum x-ten male flammkuchen. diese mischung aus knusprig und würzig, die ist aber einfach auch sehr zuverlässig...
frau karlalotte fürchtete schon, ich hätte den ganzen kartoffelbrei nachts noch aufgegessen (am geilsten leckersten ist das ja morgens, vor dem früstück, aus dem topf auf der fensterbank)
2 lammhaxen auf staudensellerie, möhren, tomaten, kartoffel - sellerie püree gelbe und grüne zuccini geschmorte apfelringe für die dame
nur mal eine verständnisfrage: ihr wißt, daß es viertel vor oktober ist? saukalt? naß? keine sonne? ok.
ist so ähnlich wie gips anrühren - zack isser zu fest. da muß man aufpassen.
hm, soweit ganz gut.. extra für die dame auf wunsch gekocht, die gerade vom singen kam, und ganz schnell ganz viel erzählen mußte, wie's war, und daß sie jetzt solo darf!
ein kilo is okee soweit, und dann irgendwie semmelknödel dachte ich, und die pilze in sahne und bisschen speck, oder was ganz anderes?
edit: so, wieder ausgeschlafen, 4:50 wecken war dann doch bisschen früh, mit dem zug zum herrn oberinspektor, und dabei wieder mal schmerzlich einen mp3 recorder vermißt, weil sich spätheimkehrer von der freitagnacht darüber unterhielten, ob es akzeptabel für nichtraucher ist, mit rauchern oralsex zu haben (die ausdrucksweise war etwas drastischer), dann auf dem weg durch den stockdunklen wald im strömenden regen schieben müssen, weil ich den steilen berg hoch die hand vor augen nicht sehen konnte, .. nach gefühl versucht, den wegrand immer rechts zu haben...
nette aktion...
gerste und hafer: es wurde eine art grütze bereitet, in die zwiebeln, knoblauch oder lauch, butter, milch und große stücke käse gegeben wurden. (ernährung im allgäu im mittelalter)