"The idea that things should be slightly dirty, overripe, slightly fecal is everywhere in France. They like rotten cheese and dirty sheets and unwashed women." Ja aber bitte, das ist doch ganz prima! (Chandler Burr, "The Emperer of Scent".)
"The idea that things should be slightly dirty, overripe, slightly fecal is everywhere in France. They like rotten cheese and dirty sheets and unwashed women." Ja aber bitte, das ist doch ganz prima! (Chandler Burr, "The Emperer of Scent".)
Jenni Zylka: "1000 neue Dinge, die man bei Schwerelosigkeit tun kann". Sehr lustig, man kann sich mit dem Buch völlig unalbern ins Bett legen und bis um halb eins gackern. Henscheid und Adams, oder so, Tom Robbins dabei, was weiß ich. Einfach mal kaufen.
Dieser Wolf Haas, der schreibt ja Bücher fabelhaft, quasi Literatur. Also praktisch ist das ja wie Gedanken im Kopf, Vorbild ruckzuck.
"Was ich liebte" gerade eben geliehen bekommen. Die Frau von Paul Auster, ich bin gespannt. Ach so, und dann war da noch Mikael Niemie, "Populärmusik aus Vittula", das heißt Votzenmoor, liest sich von ganz alleine. Ich hätte es beinahe nicht gekauft wegen der Empfehlung der "Brigitte" vorn drauf, aber die Buchhändlerin meinte, es wäre klasse versaut. Zwei pubertierende Jungs entdecken in den sechziger Jahren den Rock'n Roll.
(Lese - Einkaufsliste):
Robert Gernhardt: Die Blusen des Böhmen Juli Zeh: Die Stille ist ein Geräusch
Ist kein Kontinuum! (nicht bloß durch Tag und Nacht in weiße und schwarze Stücke zerbrochen! Denn auch am Tag ist bei mir der ein Anderer, der zur Bahn geht; im Amt sitzt; büchert; durch Haine stelzt; schreibt; Tausendsdenker; auseinaderfallender Fächer, der rennt; raucht; kotet; radiohört, 'Herr Landrat' sagt: That's me!): Ein Tablett voll glitzernder snapshots." (Arno Schmid: Aus dem Leben eins Fauns, nach: "eigenes leben: ausflüge in die unbekannte gesellschaft, in der wir leben, becksche reihe")
Es ist ein Trost zu lesen, daß ein anderer schon vordedacht, vorgefühlt hat, daß man mit dem "wir" nicht allein ist.
von Wolfgang Büscher ¤, vor zwei Jahren in einem Impuls mal gekauft, weil es mich an Deutschland umsonst von Michael Holzach ¤ erinnerte. Angefangen, und nach ein paar Seiten abgebrochen. Jetzt probier' ich es noch einmal , nicht jedes Buch ist jederzeit zu lesen.
"Kafka am Strand" ist gut zu lesen. Ich habe normalerweise für Bücher keine Ader, in denen Menschen mit der Ermordung ihres Vaters in Verbindung stehen, und dabei in der Mordnacht, obschon unbeteilgt, nun unbedingt Blut an den Händen haben müssen.
Murakami schafft es aber, einen für die Personen zu begeistern - der analphabetische Katzensucher und -finder, dessen Beschränkt- und Bescheidenheit völlig suggestiv geschildert wird, der merkwürdig geschlechtslose Bibliothekar, dessen Rolle in dieser obskuren Bibliothek von Seite zu Seite interessanter wird ... Ich freue mich schon auf die nächste Fahrt mit der Straßenbahn!
Edit:
So langsam wirds immer beliebiger, Herr Rick hat recht, aber ich leses trotzdem zu Ende.
kann man schon mal nicht kartoffeln schälen nebenbei. das ist gegenüber dem fernsehen ein großer vorteil. juli zeh nervt, verlockt aber zum weiterlesen.
liest sich sehr gut, mir tauchten durch die thematik internat und im abseits stehende schüler erinnerungen an peter hoegs "der plan von der abschaffung des dunkels" auf. immer wieder stolpere ich allerdings über die vielen etwas störenden vergleiche wie: "in allen klassen ab der siebenten gab es samt- und seidenweiche mädchen, deren geburt durch langsam anschwellende musik begleitet worden war wie das hochfahrende windows - betriebssystem von seiner begrüßungsovertüre".
"ader und engel" fand ich schon sehr gut, deswegen freue ich auf die kommenden kapitel.
nacht des orakels. an einem freitag abend anfangen zu lesen.