Ich möchte gerne etwas üben. Ich möchte gerne, für den Anfang, eine halbe Stunde am Tisch sitzen, und nichts tun.
Ich möchte gerne etwas üben. Ich möchte gerne, für den Anfang, eine halbe Stunde am Tisch sitzen, und nichts tun.
Ein Jammerweblog, ein Seelenklo, einen Therapeuten mit RSS
der von der beschäftigung mit grundlegenden wissenschaftlichen fragen ausgehen muß! (heute morgen eine alte bbc - dokumentation über das hubble - teleskop gesehen, und hinter all dem reißerischen wieder mal den schauder gespürt)
noch schnell was schönes gemacht für herrn g., der mich heute abend eingeladen hat. (kriegt aber bloß einen)
diese nächte, nach denen man das morgendliche duschen als ein unpassendes herausgerissenwerden betrachten würde und sich also auf eine katzenwäsche beschränkt.
Ich erforsche die emotionale Variante des Lotus-Effekts, möchte das aber eigentlich gar nicht.
dieses merkwürdige, gruselige gefühl beim durchbrechen eines ganzen bündels spaghetti. es sind nur nudeln.
mußt du denn unser moped unbedingt da daneben stellen, das sieht doch nicht gut aus.
irgendwo gibt es eine website, wo sich so ein fotoshop-frickler mal die mühe gemacht hat, die hundchen an die herrchen resp. frauchen anzupassen. sehr lustig, leider im rauschen untergegangen. in der tat gibt es aber auch ohne fotoshop unglaubliche übereinstimmungen, noch nie habe ich einen windhund an der leine eines adipösen gesehen. haha, rate meinen hund.
eine stimmung wie bei gekündigten bergarbeitern in manchester, dauerregen und bier alle. dann wurde aber noch alles gut, mit der dame im konzert von naked raven, als zugabe "wrong girl", musik für das wunde herz. jetzt habe ich einen rotkäppchenkorb für morgen in die arbeit mit kuchen drin, und denk mir, pah!
ich bin auf der flucht
die vögel mit einem gelärme wie im mai - ist das in ordnung für juli?
wir verlangen zu viel von uns. ein graffitti gibt es hier in der stadt: "quält euch doch nicht so".
von einem 'zilpzalp', der sauber phrasiert immerzu einen takt latin(!) pfiff. augetaucht aus einem anfangs prima traum, lange einstellungen, runtergedrehte farbsättigung, kleine kugelige büsche rollen durch eine öde norddeutsche landschaft, es ist saukalt. zielloses herumwandern zusammen mit der tochter, die dann plötzlich in einem mit gras und blättern zugewehten schlammtümpel versinkt, beim rettungsversuch aufgewacht.
rief nachmittags an, ob sie heute noch kommen könne, jetzt (00:15) ist sie noch nicht da, keine beunruhigung, so wird man zusammen größer. dann eben morgen.
dieses besondere leuchten
in den augen bekam, so wohnt ein mensch in meinen gedanken, und dazu gehören noch ein paar anekdotenhafte splitter, sellerieschnitzel und die liason mit einer echten fürstin, und mit einem comedymenschen aus dem fernsehen war er immer skifahren. geschichte.
ougenweide (badehaus) -> schmetterlinge (die apokalyptischen reiter) -> spö fest graz -> wackersdorf -> marburg / cölbe (mental maps) -> the smith (britische jammermusik) -> that sinkin' feeling (film) -> interrail -> fiesole -> mauern mit glasscherben -> italienische anarchisten (hinterhof) (to be continued)
1. wie gehts?
aufgeregt und erschöpft, nach - sauna - matt.
erdbeeren mit vanillezucker, schoko - haferflocken und milch. lasagne brauch noch bisschen.
milchkaffee.
nope, bleibt auch so.
nope. vier wochen alte spiegel.
hmpf, ähm. gelächelt: eine sozialarbeiterin erleidet schiffbruch, und kann sich auf eine insel retten. woche über woche vergeht, bis endlich ein schiff zu sehen ist. die signale werden gesehen, und als das schiff in hörweite ist, ruft sie: "kann ich euch irgendwie helfen?"
mit den handflächen über sandige gehwegplatten streichen, sand überhaupt, in den schuhen.
nein, wie immer so irgendwie geraten, irgendwas, was man überhaupt nicht leiden kann, glaube ich.
ich nehme mal an, vorgestern.
heute um 11:00 in einer arbeitsbesprechung.
herrn g. eine mini cd mit einer html präsentation unserer urlaubsbilder und einem netten coverbild.
erd.
ja.
ich werde nicht beerdigt sein.
pfff, hm. nö, muß ich passen.
heute.
ja.
surrogatersatz.
automatisch.
würde welche zurückbekommen, wenn ich diese formulare ausfüllen würde für 02 und 03. 01 würden sie glaub ich nicht mehr nehmen. hoffentlich kriegt keiner von denen, denen ich ne rechnung geschrieben habe, eine prüfung.
sowas vergesse ich.
haha, "ougenweide" in einer vieh - auktionshalle in einem kleinen städtchen im allgäu.
dings, blumfeld, und danach noch eins mit herrn rick, aber vergessen, weil das nicht als konzert durchging bei mir.
habenhaben.
kriege kaum sonnenbrand, je heißer desto besser.
inzwischen eher sehr hoch.
definitly wand, aber schlafen kann ich eh, wenn ich tot bin.
vor drei jahren , unmengen, das hat jede weitere träne bis auf weiteres verhindert.
als meine oma beerdigt wurde, bei ihrem faschistoiden gatten danach nicht.
melancholiker platzen nicht.
nie einsam, selten allein.
wieder "bohren und der club of gore", midnight radio.
irgendwas im hintergrund, ah, startreck eben mit jah lück pikah.
nene, das trau ich mich dann doch nich. es hängt jedenfalls mit einer pommesbudenkette und fotos zusammen.
maximal hoffnung.
und nicht so sehr nach neusprech klänge: "entschleunigung" ist ok. geschäftige eile raus, ab und und zu einen kleinen "zeitsnack" (max goldt - vor der roten ampel) rein. z.b., d.h. - das will ich tun:

heute in der sauna beim bezahlen, mit dem 50er schein, hin und her, am schluß wußte keiner wer noch was bekommt. kurz drauf kam herr b. und meinte, er hätte wahrscheinlich gar nix von mir bekommen, ob ich ihm jetzt 50 geben würde - er macht morgen eh kassensturz, dann guckt er ob was zuviel ist. auch diese abneigung, an der kasse nachzuzählen. vielleicht der gedanke: 'im mittel gleicht sich das dann schon aus'.
neulich beim wandern mit einem psychologen erklärt bekommen, daß alle menschen sich im kopf (unbewußt) ein modell machen von der realität. ob das modell realistisch ist, oder völlig irre, spielt keine rolle - es muß angewendet nur zu ergebnissen verhelfen, die den zielen entsprechen.
das erklärt sehr schön die irrsinnigsten aussagen von mitmenschen, argwohn, verschwörungstheorie etc. (ot: neulich irgendwo gelesen, daß wirtschaftlich besonders erfolgreiche menschen überdurchschnittlich argwöhnisch seien).
die einzige möglichkeit, sich zu besuchen auf den planeten: erzählen, wie man sich denkt, wie die welt funktioniert.
in den vordergrund drängt sich hier immer ein gedanke: solche häuser lassen sich nicht nur mit geld und guten worten bauen. ich sehe da die menschen vor mir, die mit ihrer willensstärke (positiv ausgedrückt) und ihrer brutalität (weniger davon) dafür sorgen, daß "etwas passiert". mag sein, daß der erbsenzählende lehrer, der seinen handwerkern beim häuslebau auf die finger schaut, ekelhafter ist.
ja, gut, es ist da auch ein reiz, wenn ich mir das wegdenke.
urlaub, strohwitwer und kinderfrei. jetz is mir ganz komisch.